Nachhaltig und zukunftsorientiert

Die Materialwissenschaft an der TU Darmstadt arbeitet an maßgeschneiderten Funktionsmaterialien und Konstruktionswerkstoffen. Um die Eigenschaftsprofile dieser Materialien gezielt einstellen zu können, werden Erkenntnisse aus Synthese, Analytik, Modellierung und Simulation systematisch verknüpft. Dieses integrierte Materialdesign geschieht unter besonderer Berücksichtigung der Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit bei der Materialauswahl- und herstellung. Zu unseren spezifischen Forschungsansätzen gehören Substitution, Grenzflächen- und Mikrostrukturdesign von der Nanoskala bis zum Massivwerkstoff, sowie Strukturierung in verschiedenen Dimensionen.

Kennzeichen des Darmstädter Forschungsansatzes ist die verständnisbasierte Entwicklung von ressourceneffizienten Materialien mit neuen oder verbesserten Funktionalitäten.

Koordinierte Forschungsprogramme


iNAPO – Ionenleitende Nanoporen


Der LOEWE-Schwerpunkt iNAPO – Ionenleitende Nanoporen beschäftigt sich mit dem Bau von Sensoren im Nano-Maßstab nach dem Vorbild der Natur und verfolgt die Vision, eine neue Generation von Nanosensoren zu entwickeln, die synthetische und biologische Nanoporen vereinigt.

Koordination:

Prof. Dr. Wolfgang Ensinger (Materialwissenschaft),

Prof. Dr. Bodo Laube (Biologie)

Förderungsdauer: 2016 – 2019

iNAPO ist mittlerweile Teil des Centre for Synthetic Biology


RESPONSE – Ressourcenschonende Permanentmagnete durch Optimierte Nutzung Seltener Erden


Im Rahmen von RESPONSE werden die an der Technischen Universität Darmstadt vorhandenen stofflichen und methodischen Kompetenzen aus dem Maschinenbau, der Chemie und der Materialwissenschaft gebündelt und in den Forschungscluster Neue Materialen eingebunden. Ziel des Schwerpunktes ist es, neuartige ressourcenschonende Magnetmaterialien für die Zukunft zu entwickeln. Durch die enge Verknüpfung mit den Industriepartnern und der Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS in Alzenau/Hanau soll zudem eine breite Basis für eine anwendungsorientierte Wissenschaft auf dem Gebiet der Permanentmagnete geschaffen werden.

Koordination: Prof. Dr. Oliver Gutfleisch

Förderungsdauer: 2014 – 2017